Neue Franchise-Partner übernehmen Fat Monk - Deli Bowls am Münchner Stachus
- StarDev

- 4. Juni
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Seit Anfang April führen Ferdinand Fleis und Deniz Kavust gemeinsam den Fat Monk Standort am Stachus in München. Das Restaurant befindet sich in den Stachus Passagen, einer der hochfrequentiertesten Innenstadtlagen Münchens – mit viel Laufkundschaft, Pendlern, Berufstätigen und Besuchern der Innenstadt.
Ferdinand bringt bereits Erfahrung aus der Systemgastronomie mit und betreibt schon ein Fast-Food-Sandwich-Restaurant. Deniz verfügt ebenfalls über unternehmerische Erfahrung, ist jedoch neu in der operativen Gastronomie. Als Geschäftspartner haben sie den Standort gemeinsam übernommen und konnten bereits in den ersten Wochen eine sehr positive Entwicklung erzielen – vor allem mit Blick auf die Umsatzentwicklung. Mit 4,7 Sternen bei Google bewegt sich der Standort zudem auf einem sehr hohen Niveau.
Im Interview sprechen die beiden über die intensive Anlaufphase, die ersten Veränderungen am Standort, die Zusammenarbeit mit Fat Monk und StarDev sowie ihre weiteren Pläne in München.
Wie geht es euch nach der intensiven Anlaufphase?
Ferdinand Fleis: Sehr gut. Der Anfang war natürlich stressig, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Start. Wir haben einen Standort übernommen, bei dem schon vieles vorbereitet war. Das hat uns den Einstieg deutlich erleichtert und natürlich ist die positive Entwicklung für uns extrem motivierend.
Deniz Kavust: Wir beide sind von Anfang an sehr stark im Betrieb eingebunden, und das war uns auch wichtig. Gerade in der Startphase wollten wir nah am Geschäft und am Kunden sein, die Abläufe verstehen und selbst sehen, wo die größten Chancen liegen. Auch wenn sich das nicht so schnell ändern wird sind wir jetzt dabei das Team Schritt für Schritt auszubauen und den Standort personell weiter zu verstärken.
Die positive Entwicklung sieht man vor allem an den Umsatzsteigerungen. Was habt ihr konkret getan?
Ferdinand Fleis: Wie gesagt - die Basis war ja bereits da und das hat vieles vereinfacht. Wir mussten nicht bei null anfangen, sondern konnten auf vorhandenen Strukturen aufbauen. Ein wichtiger Schritt war für uns, die Öffnungszeiten zu erweitern. Wir haben jetzt unter anderem sonntags geöffnet und dadurch zusätzliche Nachfrage mitgenommen. Außerdem versuchen wir, in den Peak-Zeiten stärker aufgestellt zu sein. Auch das hat sehr geholfen, vor allem weil das Konzept unfassbar produktiv sein kann.
Deniz Kavust: Die klaren und einfachen Prozesse im Konzept haben uns geholfen, schnell anzukommen. In diesem Umfeld ist es möglich, mit einer sehr hohen Produktivität zu arbeiten. Gerade in den Stoßzeiten ist die Wartezeit natürlich ein wichtiger Aspekt. Je besser wir dort organisiert sind, desto mehr Potenzial können wir am Standort ausschöpfen – und da sind wir auf einem guten Weg. Mit drei Personen können wir heute schon weit über hundert Bowls in einer Stunde schaffen - und wir werden natürlich immer noch jeden Tag schneller. Das Produkt selbst kommt bei den Münchnern wirklich gut an. Viele suchen genau das, was wir anbieten: schnell, frisch, unkompliziert und trotzdem eine qualitativ hochwertige Mahlzeit.
Was sind eure Ziele an diesem Standort?
Ferdinand Fleis: Im ersten Schritt wollten wir uns operativ sehr gut aufstellen. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Jetzt werden wir uns stärker auf Local-Store-Marketing-Maßnahmen konzentrieren. Im Umfeld des Standorts gibt es viele Möglichkeiten, gezielt Kundenströme anzusprechen. Die Stachus Passagen sind extrem stark frequentiert, und viele Menschen im direkten Umfeld kennen Fat Monk noch nicht. Genau dort wollen wir ansetzen. Dabei arbeiten wir eng mit StarDev und Fat Monk zusammen. Wenn man sich den Stachus ansieht, wirkt das Potenzial fast unerschöpflich.
Deniz Kavust: Besonders in den umsatzstarken Zeiten sehen wir ein schnelles Wachstumspotential. Auf diese wollen wir uns konzentrieren. Fat Monk funktioniert besonders gut an Hochfrequenzlagen – und der Stachus ist genau so eine Lage. Deshalb sehen wir hier noch sehr viel Wachstumspotenzial.
Gibt es ein konkretes Ziel, das ihr mir dem Standort mittelfristig erreichen wollt?
Ferdinand Fleis: Wir glauben, dass sich der Standort zu den stärksten in der Kette entwickeln kann– auch wenn das Restaurant selbst sehr klein ist. Viele unserer Kunden nehmen die Produkte mit oder bestellen vor. Dadurch sind trotz der kleinen Fläche extrem starke Umsatzstunden möglich. Entscheidend ist, dass wir in den Peak-Zeiten schnellen und qualitativ exzellenten Service bieten.
Wie habt ihr die Zusammenarbeit mit Fat Monk erlebt?
Deniz Kavust: Sehr positiv. Man spürt, dass der Franchise-Geber, die DoN Gruppe, im Hintergrund extrem professionell aufgestellt ist. Das Franchise-Partner Training in Wien war sehr hilfreich, gerade für die Vorbereitung auf den operativen Start. Und trotz der Größe des Franchise-Gebers merkt man, dass diese Marke auch für ihn eine echte Herzensangelegenheit ist. Es gibt einen engen und regelmäßigen Austausch, viel Unterstützung, Besuche vor Ort und monatliche Franchise-Partner-Meetings. Wir fühlen uns gut aufgehoben in diesem starken Team.
Ferdinand Fleis: Auch die Unterstützung von StarDev in der Anlaufphase hat uns sehr geholfen. Das Team hinter StarDev kannten wir bereits aus der Vergangenheit. Die Zusammenarbeit war genauso, wie wir es erwartet haben: professionell, klar und partnerschaftlich. Gerade in so einer intensiven Startphase ist es wichtig, Ansprechpartner zu haben, mit denen gemeinsam an einem Strang zieht.
Plant ihr langfristig weitere Expansion?
Ferdinand Fleis: Ja, auf jeden Fall. München bietet aus unserer Sicht viel Potenzial für Fat Monk. Im ersten Schritt liegt der volle Fokus natürlich auf dem jetzigen Standort am Stachus. Hier gibt es noch sehr viel Wachstumspotenzial, und wir haben noch einiges vor. Sobald der Standort weiter optimiert ist, freuen wir uns darauf, das nächste Projekt anzugehen.
Deniz Kavust: Für uns ist wichtig, den ersten Standort sauber und nachhaltig aufzubauen. Wenn die Abläufe stehen, das Team weiter gewachsen ist und wir das Potenzial am Stachus noch stärker ausschöpfen, ist der nächste Standort definitiv ein Thema.



